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FWK: Droht hier die nächste Klagswelle?

B2B-Newsletter > 2015 - Archiv > NL 1/15

Konsumentenschützer & Anwälte in den Startlöchern!

Kurzanleitung & kostenlose Erstberatung der Kanzlei Neumayer, Walter & Haslinger.


Wo liegen die Probleme? Was kann man nun tun? Rat einholen!

Seit die Schweizer Nationalbank am 15. Jänner den Kurs des Schweizer Franken veränderte, wurde Vielen schlagartig klar, wie gefährlich Fremdwährungskredite (FWK) sein können. Durch die Kursänderung des Schweizer Franken von 1,20 auf rund 1 Euro haben sich die Schulden um rund 20 % erhöht.

ÖNB und FMA sahen die Vergabe von FWK und TTK (Tilgungsträger) an private Haushalte seit Jahren überaus kritisch (weil im internationalen Vergleich äußerst hoch und Gefahr für die Finanzmarktstabilität). Diese wurde auch regelmäßig von internationalen Finanzinstitutionen (IWF, Weltbank) kritisiert.
So steht auf der FMA-Homepage seit langem „Fremdwährungskredite sind riskante Spekulationsgeschäfte und eignen sich nicht für private Haushalte!". Und auch die ÖNB, also die österreichische Nationalbank, schreibt auf Ihrer Homepage: „OeNB warnte stets vor Risiken der Fremdwährungskredite".

Trotzdem genossen FWK jahrelang hohe Sympathie in Österreich. Im Zuge der Finanzkrise hatten dann ÖNB und FMA begonnen, die Neuvergabe von Fremdwährungskrediten von Banken einzudämmen. Dies hatte in den vergangenen Jahren bereits zu einer deutlichen Verringerung des Bestandes an Fremdwährungskrediten geführt. Laut Pressemeldung der ÖNB vom 15.1.15 hat sich der Bestand der Franken-Kredite an private Haushalte und Unternehmen in Österreich in Höhe von 29,5 Mrd EUR per Ende November 2014 reduziert. Damit hat sich das Volumen gegenüber Herbst 2008 um ca.
€ 21,1 Mrd. oder 45,0% reduziert. Kann man der FMA Erhebung zu den Fremdwährungskrediten im 3. Quartal 2014 vom 12.12.2014 entnehmen.

Die Zeitschrift Format schreibt, dass in Österreich sogar 35,6 Milliarden Euro an Franken-Fremdwährungskrediten ausständig seien. Rund 24,9 Milliarden betreffen private Haushalte, etwa 4,6 Milliarden Unternehmen. Weitere sechs Milliarden Länder und Gemeinden auf (hier werden  Wien und Niederösterreich mit 600 Millionen bzw. 900 Millionen Euro Frankenkredite genannt).

Durch den rasanten Schuldenanstieg ist der Kundenansturm fast zwangsläufig. Viele sehen bereits die nächste Klagswelle für die Branche losrollen.

So wird der VKI, der Verein für Konsumentenschutz, von „heimischen Kreditnehmern überrollt". „Diese seien zum einen durch Stop Loss-Order zu Schaden gekommen bzw. fühlen sich zum anderen von ihrer Bank oder ihren Vermögensberatern bei der Kreditaufnahme falsch beraten" berichtet der Standard in der gestrigen Ausgabe.

Für uns Grund genug, um bei der Kanzlei Neumayer, Walter & Haslinger nachzufragen.
Mag. Dr. Wolfgang Haslinger geht in einer „FAQ - Kurzbedienungsanleitung Fremdwährungskredite" u.a. ein auf:

  • Unterschiede Kreditverträge (endfällig, ratierlich, Fremdwährungen, Tilgungsträger)

  • Schäden durch Stopp Loss Order

  • (Zwangs)-Konvertierung und/oder Nachbesicherung

  • Konvertierung wurde nicht oder zu spät durchgeführt

  • Schadensersatzansprüche – Wann? Gegen Wen?

  • Aufklärung über möglichen Kurssturz

  • Überzogene Gebühren, falsche Kurse


Zu dieser „Kurzanleitung" für Nicht-Juristen kommen Sie hier…
Und zur Übersicht "Arten von Kreditverträgen und mögliche Probleme" kommen Sie hier...


Sollten Sie oder Ihre Kunden betroffen sein, bietet die Kanzlei Neumayer, Walter & Haslinger eine kostenlose Erstbegutachtung an. Kontakt bitte direkt mit der Kanzlei aufnehmen unter rechtsanwalt@neumayer-walter.at

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