B2B-Projekte für Finanz- und Versicherungsbranche Mag. Günter Wagner
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Abzocke mit Adressverzeichnis, Logo-Markenschutz, Patentamt, Registrierung, etc.

B2B-Newsletter > 2014 - Archiv > NL 2_14

Immer wieder erhält man unseriösen Zahlungsaufforderungen.

Ende des Vorjahres erhielten viele - vor allem neue - Unternehmer ein Schreiben, in dem von kostenloser Eintragung in einem Branchenverzeichnis die Rede war. Solche Schreiben, die dem Leser glauben lassen, es ging um eine Eintragung im Herold oder anderen seriösen Verzeichnissen, entpuppen sich dann als Kostenfalle. Einmal unterschrieben, flattern dann Erlagscheine über 990 Euro herein. Weil im Kleingedruckten dann doch von Kosten die Rede war. Natürlich handelt es sich um keinen Eintrag bei Herold, sondern um irgendein "internationales Verzeichnis".
Details können Sie hier nachlesen...

Täuschend ähnliche Anbote für Logo-/Markenschutz:
Ganz aktuell sind viele Briefe unterwegs, die täuschend echt aussehen und beim Leser den Eindruck hinterlassen, es handle sich hier um eine offizielle Logo-Anmeldung, Markenschutz, Patentanmeldung, etc.

Auf den ersten Blick schaut alles "echt" aus. Als Absender scheint eine österreichische (und nicht eine obskure ausländische) Adresse auf. Dazu wird Ihr eigenes Logo im Brief färbig abgedruckt, samt Firmenschriftzug. Man macht sich also viel Arbeit, um Sie zu überzeugen.
 
ABER: Dies ist ganz sicher kein Schreiben des österreichischen Patentamts, bei dem Sie möglicherweise Ihr Logo schützen haben lassen.

Im Gegenteil: Das Patentamt warnt vor diesem und anderen solchen Anbietern auf Ihrer Homepage.
Und zwar hier:   
http://www.patentamt.at/Das_Oesterreichische_Patentamt/News/Warnung_vor_Zahlungsaufforderungen/

Sollten Sie also ein derartiges Schreiben erhalten (haben), dann checken Sie als erstes obigen Link.


2) Betrügerische Phishing-E-mails im Zusammenhang mit der SEPA Umstellung

Tenor der zahlreichen Mails: Für die nötige SEPA-Umstellung, müssen Sie noch ein paar Einstellungen online durchführen. Klicken Sie hier... ... und geben Sie Ihr Passwort ein.

Das sind natürlich betrügerische E-mails, die nichts anderes im Sinne haben, an Ihre Konto- und Passwort-Details zu kommen. Man spricht von Phishing.

Der Begriff Phishing ist ein Kunstwort. Setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern "password" und "fishing". Es geht also um "Passwort fischen".
Man versucht also den Empfänger der E-mail dazu zu motivieren, auf täuschend echt aussehenden Internet-Plattformen der angeblichen Bank, seine Kontodaten und das Passwort einzugeben.
Diese Daten werden abgefangen und das Konto leergeräumt.

Sie können sicher sein:
KEINE BANK wird von Ihnen oder Ihren Kunden derartige Informationen via E-mail- oder Online-Verkehr abfragen!


3) TU Berlin Liste von HOAX-Mails


Noch ein Tipp in diesem Zusammenhang.
Neben ganz offensichtlich betrügerischen e-mails (siehe oben), flattern ständig auch e-mails herein, die von todkranken Kindern schreiben, großangelegten Sozialbetrug durch Ausländer, und und und...

Und fordern auf, diese e-mail an 10 andere Freunde, Geschäftspartner, etc. weiterzuleiten.
Viele tun das, weil dann - selbstverständlich nicht wahr - Nokia ein nagelneues Handy verschenkt, einen Rollstuhl dem Kranken besorgt. Und und und.

Wer solche Mails bekommt - egal wie rührend sie auch klingen mögen - sollte die Mail nicht weiterleiten.
Die TU Berlin sammelt solche Mails, beschreibt die Vorgehensweise, erklärt den Sinn von Hoaxes, Kettenbriefen, Trojanische Pferde und und und.

Wenn Sie also nicht glauben wollen, dass der geschilderte Sachverhalt ein FAKE ist, also eine gefälschte Geschichte, dann schauen Sie in der Liste der TU Berlin nach, bevor Sie die Mail weiterleiten.
Klicken Sie hier...


Foto Geldgier_aboutpixel.de_Fotograph Paul Hakimata


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